Konzerte in der Pfarrkirche St. Katharina Horw
Sonntag, 8. November 2026, 17.00 Uhr
Juwelen und ein Rohdiamant
Orgelwerke von Bruhns, Bach, Ruchti und Liszt
Franz Liszts Präludium und Fuge über B-A-C-H gehört zum Standardrepertoire für Orgel. Liszt schrieb das Stück im Jahr 1855. 20 Jahre später überarbeitete er das Werk, und diese spätere Version wird heute in Konzerten fast ausschliesslich gespielt. Bernhard Ruchti interpretiert die Urfassung, die experimenteller und in vielerlei Hinsicht einem ungeschliffenen Rohdiamanten gleicht. Ruchti ist Organist an der Laurenzenkirche St. Gallen, Pianist, Musikforscher und Komponist. Davon zeugt sein Orgel-Triptychon aus dem Jahr 2014. Im Weiteren enthält das Programm Juwelen der Orgelliteratur von Nicolaus Bruhns und Johann Sebastian Bach.
Flyer Juwelen und ein Rohdiamant
Sonntag, 13. Dezember 2026, 17.00 Uhr
A la Venue de Noël
30 Jahre Goll-Orgel
Der Dritte Advent 1996 war für Horw ein besonderer Freudentag: Am Gaudete-Sonntag wurde die neue Goll-Orgel in der Pfarrkirche St. Katharina eingeweiht. Dreissig Jahre später lädt Musik zu St. Katharina Horw – wiederum an Gaudete – zum Jubiläumskonzert mit Martin Heini ein. Das Programm ist geprägt von der Vorfreude auf die Geburt des Herrn. Die Werke von Johann Sebastian Bach, Nicolas Lebègue, César Franck, Gabriel Pierné und Marcel Dupré bringen die grosse Klangvielfalt des prächtigen Instruments zur vollen Geltung. Das Konzert wird mit Unterstützung der Luzerner Orgelfreunde auf Grossleinwand übertragen.
Sonntag, 3. Januar 2027, 17.00 Uhr
Give me Five
Kammermusik mit dem Catharina Consort Horw
In fünf musikalischen Blöcken begegnen sich jeweils fünf Werke von 1595 bis ins frühe 18. Jahrhundert: Holborne, Morley, Frescobaldi, Bach und Andere. Violine, Blockflöten, Violoncello, Truhenorgel und Cembalo erklingen in wechselnden Besetzungen und lassen immer neue Klangfarben entstehen – vom fünfstimmigen Consort bis zur einzelnen Stimme. Dabei treten überraschende Verbindungen und verborgene Verwandtschaften hervor. Am Ende öffnet Purcells fünfstimmige Fantasia Upon One Note noch einmal einen ganz neuen Klangraum: Um einen einzigen Ruheton dreht sich die Musik und entfaltet dabei eine berührende Vielfalt.
Sonntag, 28. Februar 2027, 17.00 Uhr
Bevor des Tages Licht vergeht
Chorkonzert mit SINGIN Horw
Vor zwei Jahren wurde SINGIN Horw ins Leben gerufen. Seither setzt der Projektchor unter der Leitung von Philippe Frey regelmässig musikalische Akzente. Das Konzert steht an der Schwelle des Abends, oszilliert zwischen dem hellen Licht des Tages und der Finsternis der Nacht. Wenn der Winter sich dem Ende neigt und die Tage wieder länger werden, trägt uns die Zuversicht, dass wir auch in dunklen Zeiten stets behütet sind. Neben Iam sol recedit, Dark Night of the Soul und weiteren Werken des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo gelangen Kompositionen von Bob Chilcott, John Rutter, Benjamin Britten u.a. zur Aufführung. Der Chor wird begleitet von Gian-Andri Stahl (Oboe, Englischhorn) und Martin Heini (Orgel, Klavier).
Sonntag, 2. Mai 2027, 18.30 Uhr
Dance around the World
Musik für Saxofon und Orgel
Auf einem Streifzug durch Epochen und Kulturen lassen Alain Dobler, Saxofon, und Martin Heini, Orgel, die Welt des Tanzes facettenreich lebendig werden: ausgelassen, sinnlich, entfesselt, geheimnisvoll, packend, vibrierend, charmant … In Pedro Itturaldes Suite Hellénique verschmelzen spanische und griechische Volksmusik, Klezmer und Jazz miteinander. Ein Abstecher in die Zeit des Sonnenkönigs führt zu Marin Marais, der die Zuhörer mit den Folies d’Espagne in seinen Bann zieht. Die nächste Station ist Buenos Aires, wo wir mit Astors Piazzollas Le Grand Tango in die faszinierende Welt des Tango Nuevo eintauchen. Die musikalische Reise endet in den Anden mit kolumbianischen Tänzen, die pure Lebensfreude versprühen.
Dienstag/Mittwoch, 24./25. August 2027
Hinter den sieben Bergen
Orgelfahrt mit Simon Hebeisen und Martin Heini
Hoch über dem Walensee erheben sich die markanten Churfirsten. Der Chäserrugg ist der einzige der sieben Zinggen, auf den eine Bahn führt. Auf 2262 Metern sorgt das Gipfelrestaurant der Stararchitekten Herzog & de Meuron für kulinarische Hochgefühle. Zudem bietet sich eine herrliche Sicht auf das märchenhafte Toggenburg. Dort tauchen wir ein in die faszinierende «Klangwelt Toggenburg» mit dem 2025 eröffneten Klanghaus und dem Resonanzzentrum Peter Roth. Das Toggenburg ist aber auch bekannt für seine Hausorgeln. Das Ackerhus in Ebnat-Kappel beherbergt gleich mehrere dieser klingenden Juwele. Zu guter Letzt lassen wir uns in der Klosterkirche Neu St. Johann vom Klang der Späth-Orgel (Rekonstruktion der Grass-Orgel von 1779) und der Chororgel (Abbrederis 1691) verzaubern. Die Teilnahme ist exklusiv für Vereinsmitglieder.



