Konzerte in der Pfarrkirche St. Katharina Horw

 

Sonntag, 10. November 2019, 17.00 Uhr
Le quattro stagioni - Eine musikalische Bilderreise durch die Jahreszeiten

Im kreativen Zusammentreffen des Bergsteigers und Fotografen Ludwig Weh und des Ensembles Inversa mit Hanspeter Oggier (Panflöte), Laida Alberdi (Violine), Marielle Oggier (Querflöte) und Sarah Brunner (Orgel) finden sich zwei auf ihrem Gebiet passionierte Partner und versprechen durch ihre Symbiose ein Eintauchen in faszinierende Bild- und Klangwelten durch die vier Jahreszeiten. Sommer, Herbst, Winter und Frühling erscheinen in ihrer farbigen Vielschichtigkeit. Die Natur zeigt sich mal von der sanften und lieblichen, mal von ihrer oftmals herben und schroffen Schönheit. In der Musik aus verschiedenen Jahrhunderten und Ländern widerspiegelt sich die Ambivalenz der Natur mit ihren unzähligen Facetten, feinen Nuancierungen und Schattierungen.
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Sonntag, 8. Dezember 2019, 17.00 Uhr
Abendlob aus dem Morgenland - Liturgische Vesper an Mariä Empfängnis

Die lange Tradition der Marienverehrung reicht zurück bis zu den Anfängen des Christentums. Nicht nur für die römische, sondern auch für die orthodoxe Liturgie ist so ein reicher Schatz an Gesängen zu Ehren der Gottesmutter entstanden. Diese haben ihren festen Platz im Abendlob, der Vesper im Stundengebet. Unter dem Motto „Marianische Gesänge aus Orient und Okzident“ singt der Katholische Kirchenchor (Leitung: Alexei Kholodov) Werke aus der griechischen, ukrainischen, russischen und georgischen Liturgie und stellt sie Gesängen aus dem abendländischen Kulturkreis gegenüber. Weitere Mitwirkende sind Elena Kholodova (Mezzosopran), Martin Heini (Orgel) und Benedikt Wey (Liturgievorsteher).
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Sonntag, 5. Januar 2020, 17.00 Uhr
In nativitatem Domini canticum - Kammermusik an Epiphanie

Marc Antoine Charpentiers dramatische Motette „In nativitatem Domini canticum“ wurde um die Weihnachtszeit in Paris in Anwesenheit des Königs Louis XIV. uraufgeführt. Dieser hatte eine Vorliebe für schlichte Messen mit gesprochener anstelle gesungener Liturgie, was Platz für ein längeres musikalisches Werk vor der Eucharistiefeier schuf. Neben dieser selten aufgeführten Perle stehen farbig instrumentierte Noëls und ein Weihnachtskonzert – ebenfalls aus der Feder Charpentiers – auf dem Programm. Sie alle strahlen grosse Zuversicht und Freude über die Geburt des Herrn aus. Das hochkarätige und reich besetzte Ensemble setzt sich zusammen aus Sarah Jäggi (Sopran), Jan Börner (Altus), Raphael Höhn (Tenor), Jonathan Sells (Bass-Bariton), Pius Strassmann und Eveline Noth (Blockflöten), Martin Heini (Orgel) sowie dem Capricornus Consort Basel.
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Sonntag, 29. März 2020, 18.30 Uhr
„Mon orgue, c’est un orchestre“ - Orgelrezital mit Martin Heini

César Franck, der Begründer des französisch-symphonischen Orgelstils, verglich die Orgel mit einem Orchester. Entsprechend behandelte er sie satztechnisch und klanglich wie ein Symphonieorchester. Sein kurz vor seinem Tod vollendeter Choral E-Dur gilt als Meisterwerk und musikalisches Testament. Franck, dessen Einfluss bis weit ins 20. Jahrhundert reicht, prägte auch Maurice Duruflé entscheidend. In der Suite Op. 5 lotet dieser die technischen und klanglichen Möglichkeiten aus. Sie besticht durch magische Suggestionskraft und überbordende Virtuosität. Dazu bildet Clérambaults Suite du deuxième ton einen spannenden Kontrast. Sie entstand mehr als 200 Jahre früher, als die französische Orgelmusik zur Zeit des Sonnenkönigs Louis XIV. bereits eine erste Hochblüte erlebte.
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Samstag, 9. Mai 2020, 19.30 Uhr
Bach to the Future - Konzert mit Saxophon und Orgel

Wie klingt die Musik in Zukunft? Mag sein, dass auch Johann Sebastian Bach sich diese Frage stellte. Dies lässt jedenfalls sein grosses Interesse für die Innovationen im Instrumentenbau vermuten. So besass er beispielsweise bereits ein Hammerklavier, Jahre bevor es sich etablieren sollte. Bestimmt wäre Bach auch vom Saxophon begeistert gewesen, wäre es nicht erst 90 Jahre nach seinem Tod von Adolphe Sax erfunden worden. Dass es sich mit seinem warmen und modulationsfähigen Klang bestens für Bachs Musik eignet, beweist der Saxophonist Alain Dobler zusammen mit Martin Heini (Orgel). Die beiden interpretieren im Weiteren Musik bis in unsere Gegenwart von Robert Schumann, Astor Piazzolla u.a. – für Bach im wahrsten Sinn Zukunftsmusik!
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Dienstag, 16. Juni 2020
Tausendundein Rohr -  Orgelfahrt nach Flawil und Winterthur

Das Opus 360 aus der Werkstatt Orgelbau Goll steht in der reformierten Kirche Flawil. Die 1911 erbaute Orgel zählt schweizweit zu den letzten weitgehend unveränderten Orgeln aus der pneumatischen Ära und ist ein Kulturobjekt von nationaler Bedeutung. Unzählige Bleirohre mit einer Gesamtlänge von mehreren Kilometern stellen die Verbindung zwischen den Tasten und den 2375 Pfeifen her. Ebenso einmalig ist der Orgelprospekt: Die exotisch bemalten Pfeifen lassen den Betrachter in eine geheimnisvolle Märchenwelt eintauchen. Die Reise mit Simon Hebeisen und Martin Heini geht weiter nach Winterthur. Auch die 1888 erbaute Walckerorgel der Stadtkirche zählt zu den bedeutendsten romantischen Denkmalorgeln. Die 2015 eingeweihte Goll-Orgel der Kirche St. Urban ist ein weiteres Highlight der Winterthurer Orgellandschaft. Neben ihren klanglichen und technischen Vorzügen besticht sie mit der gestalterischen Einbindung ins architektonische Umfeld des Kirchenraums.