Konzerte in der Pfarrkirche St. Katharina Horw

 

Sonntag, 14. November 2021, 17.00 Uhr
„Goll und Silber“ - Orgelkonzert I zum 25-jährigen Jubiläum der Goll-Orgel

Das Orgelrezital zum silbernen Jubiläum der 1996 erbauten Goll-Orgel bildet den festlichen Auftakt zur neuen Konzertsaison. Mit konzertanten Orgelwerken von Johann Sebastian Bach, César Franck und Louis Vierne lässt Martin Heini die Königin der Instrumente in all ihren Farben und Facetten erklingen. Das Spektrum reicht von Bachs filigranem Trio „Allein Gott in der Höh sei Ehr“, über Viernes silbrig glitzerndes, einem Wasserspiel gleichendes Fantasiestück „Naïades“ bis zu Francks gross angelegter „Grande Pièce Symphonique“, welche die Orgel im strahlenden orchestralen Glanz ertönen lässt.
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Sonntag, 12. Dezember 2021, 17.00 Uhr
„Jesu, komm in meine Seele“ - Liturgische Vesper im Advent

Im Advent bereitet sich die Christenheit in freudiger Erwartung auf die Ankunft des Herrn vor. Georg Friedrich Telemann bringt dies in der Adventskantate «Machet die Tore weit» zum Ausdruck. Daraus singt die Sopranistin Gabriela Bürgler die Arie «Jesu, komm in meine Seele». Sie wird begleitet von Sam Chapman, Theorbe, und Martin Heini, Truhenorgel. Diese intime Besetzung bringt auch die Schönheiten der weiteren Werke von Meistern des italienischen Barock wie Claudio Monteverdi oder Antonio Vivaldi besonders gut zum Ausdruck. Choräle zum Advent stimmen ein auf das nahe Weihnachtsfest.
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Sonntag, 2. Januar 2022, 17.00 Uhr
„Da blühte das Holz im Winter kalt“ - Musik für Blockflöten und Continuo

In diesem Programm zum Jahreswechsel und Dreikönigstag erklingt Musik aus Deutschland und Italien, dem Land der Sehnsucht, das den Barock in ganz Europa inspirierte. Mit drei Blockflöten, getragen von Cembalo, Orgel und Gambe, die durch Kälte und Dunkelheit klingen, heisst es nicht nur: „Da blühte das Holz im Winter kalt“; auch unser Herz soll Wärme und Zuversicht finden, aufblühen in der Musik Telemanns, Schickhardts, Landis und Scarlattis und in den ergänzenden Improvisationen. Es spielt das Catharina Consort Horw mit Laura Schmid, Thomas Triesschijn und Pius Strassmann, Blockflöten, Thomas Goetschel, Viola da Gamba, Teun Braken, Cembalo und Martin Heini, Orgel.
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Sonntag, 3. April 2022, 18.30 Uhr
„Bachs Johannespassion neu gedacht“ - Passion in fünf Bildern in kammermusikalischer Besetzung

Von Bachs Johannespassion ist keine endgültige Fassung überliefert. Heutzutage sind die barocke Sprache der Arien, die Choräle und die Bibeltexte in ihrer schieren Länge – zwei Stunden grossartige und komplexe Musik – zuweilen eine Herausforderung. Durchaus im Sinne Bachs wagen es die Basler Madrigalisten und das Colla Voce Consort (Leitung: Raphael Immoos), die Passion in einer neuen Fassung den Bedürfnissen von heute anzupassen. Die Chöre und Choräle wurden so belassen, wie Bach sie geschaffen hat, die Zahl der Arien reduziert. Die Handlung wird von der Schauspielerin Dorothée Reize in einer schlanken Erzählung wiedergegeben. Die Bearbeitung fokussiert das Werk auf die Darstellung der Ereignisse und deren Deutung durch Bach, stellt aber gleichzeitig die Frage nach der aktuellen Bedeutung der Passionsgeschichte.
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Sonntag, 22. Mai 2022, 18.30 Uhr
„fantastisch“ - Orgelkonzert II zum 25-jährigen Jubiläum der Goll-Orgel

Im zweiten Rezital zum Orgeljubiläum ist Andreas Jost zu Gast. Der Organist am Grossmünster Zürich und Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Zürcher Hochschule der Künste pflegt ein breit gefächertes Repertoire, das vom frühen 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Die künstlerische Vielseitigkeit des gefragten Konzertorganisten spiegelt sich auch in seinem Horwer Programm, in dessen Zentrum er die Orgelfantasie stellt. Fantasie steht für Einfallsreichtum, Kreativität und Originalität. In der Musik ist damit ein Stück gemeint, das nicht an eine bestimmte Form gebunden ist. Jost präsentiert aus dieser vielseitigen musikalischen Gattung eine fantastische Auswahl mit Werken aus verschiedenen Epochen.
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Dienstag, 21. Juni 2022
Tausendundein Rohr -  Orgelfahrt nach Flawil und Winterthur

Die 1911 erbaute Goll-Orgel in Flawil zählt zu den letzten weitgehend unveränderten Orgeln aus der pneumatischen Ära und ist ein Kulturobjekt von nationaler Bedeutung. Unzählige Bleirohre mit einer Gesamtlänge von mehreren Kilometern stellen die Verbindung her zwischen den Tasten und den 2375 Pfeifen. Ebenso eindrücklich ist der Orgelprospekt: Die exotisch bemalten Pfeifen lassen den Betrachter in eine geheimnisvolle Märchenwelt eintauchen. Die Reise mit Simon Hebeisen und Martin Heini geht weiter nach Winterthur. Auch die 1888 erbaute Walckerorgel der Stadtkirche zählt zu den bedeutendsten romantischen Denkmalorgeln. Die 2015 eingeweihte Goll-Orgel der Kirche St. Urban ist ein weiteres Highlight der Winterthurer Orgellandschaft. Neben ihren klanglichen und technischen Vorzügen besticht sie durch die gestalterische Einbindung in den Kirchenraum.